Politik zum Anfassen

Gymnasialschülerinnen und Schüler auf Besuch im Reichstag

Es war eine Einladung des Bundestagsabgeordneten Lars Klingbeil, der dreizehn Schülerinnen und Schüler mit zwei Lehrkräften nach Berlin lockte. Die Einladung war verbunden mit einem Besuch einer Plenarsitzung im Deutschen Bundestag sowie einem Rundgang im Reichstag und dem Abgeordnetenhaus.

„Berlin ist so schön und so aufregend“, sagte einer der Schüler, als er mit seinen Mitschülern vom 13. bis 15. Juni durch die Berliner Straßen ging. An den drei Tagen begaben sich die gymnasialen Schüler:innen des 10. Jahrganges auf historische und politische Entdeckungstour. So wurde der berühmte Checkpoint Charlie in der Kochstraße besucht oder Eindrücke am Denkmal der in Europa ermordeten Juden nahe des Brandenburger Tores gesammelt. Politisch wurde es, als der Besuch einer Plenarsitzung im Deutschen Bundestag auf dem Programm stand. „Die Schüler:innen zeigten großes Interesse am Thema der Sitzung, der Fortführung des deutschen Bundeswehreinsatzes im Libanon“, erklärt Schulleiter Ronny Wieland, der die Fahrt mit begleitete. Die Politiklehrerin Katja Stolte ergänzt: „Und spannend war für die Schüler:innen, die aus der Politik bekannten Gesichter, wie beispielsweise die Außenministerin Annalena Baerbock oder den Verteidigungsminister Boris Pistorius, live mit ihren Vorträgen zu sehen.“ Spannend war auch, dass feste Verhaltensregeln im Plenarsaal gelten, für deren Ordnung die Saaldiener sorgten. „Es soll sicher der Wertschätzung des historischen Ortes und gegenüber den Politikern dienen“, vermutete eine Schülerin.

Lars Klingbeil hatte diese Einladung den Oberschüler:innen ausgesprochen, nachdem sie erfolgreich wiederholt am Projekt „Kluge Köpfe für Klingbeil“ teilnahmen und ihr Projekt „Zusammenhalt – Halt zusammen“ Schüler:innen anderer Schulen in Soltau vorstellten. In dem Projekt geht es darum, dass Alt und Jung gegenseitig Verantwortung füreinander übernehmen und sich unterstützen. Dieses Vorhaben fand in Visselhövede großen Anklang, sodass die Stadt Visselhövede, der SPD-Ortsverein sowie der Schulverein der Oberschule die Schulfahrt nach Berlin als Dankeschön für das gesellschaftliche Engagement finanziell unterstützten. „Für diese Anerkennung der Schülerleistungen bedanken wir uns sehr“, erklärt Wieland. Die gymnasialen Schüler:innen, die in wenigen Tagen die Oberschule verlassen werden, wollen sich aber auch über ihre Schulzeit hinaus für das von ihnen begonnene Vorhaben einsetzen, das ab dem nächsten Schuljahr in einer Arbeitsgemeinschaft seinen festen Ort in der Schule finden soll.

Und auch darin sind sich die Schüler:innen einig:

Wir kommen wieder nach Berlin! Es gibt noch viel zu entdecken. (Text: K. Stolte)

AKTUELLES

Ein voller Erfolg!

AKTUELLES Ausbildungsmesse am 21.2.2024 Es wurden Hefezöpfe geflochten, Rohrmännchen zusammengeschraubt, auf dem Schulhof gebaggert und hinters Steuer eines LKW gesetzt. Wer wird denn da gleich in die Luft gehen? Die Fahrt ...

Sich ehrenamtlich einzusetzen ist gut für die Gesellschaft

AKTUELLES Ehrung zur Spendensammlung Hoher Besuch stand in der Oberschule Visselhövede ins Haus: Der Landrat des Landkreises Rotenburg (Wümme), Marco Prietz, besuchte die Schule, um Schülerinnen und Schüler für ihr ehrenamtliches ...

Schnuppertag Flag-Football

AKTUELLES Hier finden Sie einen Artikel über den Schnuppertag:

Bundesfreiwilligendienst an der OBS Visselhövede

AKTUELLES Hier finden Sie Infos zum Bundesfreiwilligendienst an unserer Schule. Bewerbungen werden gerne entgegengenommen!

Ilja gewinnt den Vorlesewettbewerb an der Oberschule Visselhövede

AKTUELLES Visselhövede, Montag, 4.12.23 In der weihnachtlich geschmückten Aula in der Lönsstraße lauschten die Schülerinnen und Schüler des 5. und 6. Jahrgangs der Oberschule Visselhövede gespannt dreien ihrer Mitschüler. Ilja Loboda ...

Politik zum Anfassen

By

Gymnasialschülerinnen und Schüler auf Besuch im Reichstag

Es war eine Einladung des Bundestagsabgeordneten Lars Klingbeil, der dreizehn Schülerinnen und Schüler mit zwei Lehrkräften nach Berlin lockte. Die Einladung war verbunden mit einem Besuch einer Plenarsitzung im Deutschen Bundestag sowie einem Rundgang im Reichstag und dem Abgeordnetenhaus.

„Berlin ist so schön und so aufregend“, sagte einer der Schüler, als er mit seinen Mitschülern vom 13. bis 15. Juni durch die Berliner Straßen ging. An den drei Tagen begaben sich die gymnasialen Schüler:innen des 10. Jahrganges auf historische und politische Entdeckungstour. So wurde der berühmte Checkpoint Charlie in der Kochstraße besucht oder Eindrücke am Denkmal der in Europa ermordeten Juden nahe des Brandenburger Tores gesammelt. Politisch wurde es, als der Besuch einer Plenarsitzung im Deutschen Bundestag auf dem Programm stand. „Die Schüler:innen zeigten großes Interesse am Thema der Sitzung, der Fortführung des deutschen Bundeswehreinsatzes im Libanon“, erklärt Schulleiter Ronny Wieland, der die Fahrt mit begleitete. Die Politiklehrerin Katja Stolte ergänzt: „Und spannend war für die Schüler:innen, die aus der Politik bekannten Gesichter, wie beispielsweise die Außenministerin Annalena Baerbock oder den Verteidigungsminister Boris Pistorius, live mit ihren Vorträgen zu sehen.“ Spannend war auch, dass feste Verhaltensregeln im Plenarsaal gelten, für deren Ordnung die Saaldiener sorgten. „Es soll sicher der Wertschätzung des historischen Ortes und gegenüber den Politikern dienen“, vermutete eine Schülerin.

Lars Klingbeil hatte diese Einladung den Oberschüler:innen ausgesprochen, nachdem sie erfolgreich wiederholt am Projekt „Kluge Köpfe für Klingbeil“ teilnahmen und ihr Projekt „Zusammenhalt – Halt zusammen“ Schüler:innen anderer Schulen in Soltau vorstellten. In dem Projekt geht es darum, dass Alt und Jung gegenseitig Verantwortung füreinander übernehmen und sich unterstützen. Dieses Vorhaben fand in Visselhövede großen Anklang, sodass die Stadt Visselhövede, der SPD-Ortsverein sowie der Schulverein der Oberschule die Schulfahrt nach Berlin als Dankeschön für das gesellschaftliche Engagement finanziell unterstützten. „Für diese Anerkennung der Schülerleistungen bedanken wir uns sehr“, erklärt Wieland. Die gymnasialen Schüler:innen, die in wenigen Tagen die Oberschule verlassen werden, wollen sich aber auch über ihre Schulzeit hinaus für das von ihnen begonnene Vorhaben einsetzen, das ab dem nächsten Schuljahr in einer Arbeitsgemeinschaft seinen festen Ort in der Schule finden soll.

Und auch darin sind sich die Schüler:innen einig:

Wir kommen wieder nach Berlin! Es gibt noch viel zu entdecken. (Text: K. Stolte)