„Was die Menschen trennt, ist gering, gemessen an dem, was sie einen könnte.“

Mit diesen Worten von Halldor Laxness, einem isländischen Schriftsteller und Literaturnobelpreisträger, wurde der 10. Jahrgang der Oberschule in die letzte große Pause des Halbjahres entlassen.

Die AG „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ hatte ein kurzweiliges Event vorbereitet. In der Pausenhalle waren acht große Kästen mit Klebeband abgeteilt. Die Schüler*innen waren im Vorfeld durch die Schüler*innen der AG den verschiedenen Kategorien zugeordnet worden. Es gab Kästen für die Lauten, die Leisen, die Trendsetter, die, denen Trends egal sind, die Chiller, die Sportler, die Lehrer*innen sowie ein Sammelfeld.

Die Moderatorinnen Esra Köse und Änna Poelmeyer stellten ihren Mitschüler*innen verschiedenste Fragen. Zum Beispiel, ob man schon mal bei einer Klassenarbeit gespickt habe, oder ob man sich schon mal einsam gefühlt habe. Aber auch, ob man schon mal gemobbt wurde und ob man schon einmal gemobbt habe. Beim Bejahen dieser Fragen musste man seinen Kasten verlassen und das Sammelfeld aufsuchen. Der gewünschte Effekt, dass nämlich alle, trotz unterschiedlicher Einstellungen, Vorstellungen und Wünsche, Gemeinsamkeiten entdeckten, vor allem mit Personen, von denen man es nicht geglaubt hatte, stellte sich umgehend ein. Bei den letzten Fragen, ob man während des Experiments gelacht und Spaß gehabt habe, war das Sammelfeld beinahe zu klein.

Das Denken in Schubladen kann ein wenig der eigenen Ordnung dienen, allerdings sollte man immer mit der nötigen Offenheit und Toleranz durch die Welt gehen, denn es gibt auch im „richtigen Leben“ ein Sammelfeld und verbindende Elemente.

Den Schüler*innen der AG war es wichtig, das eingangs erwähnte Zitat allen noch einmal auf Papier mitzugeben. 

Wir danken allen Schüler*innen des 10. Jahrgangs für die Teilnahme und die ehrlichen Antworten auf zum Teil emotionale Fragen.

Ebenso danken wir den teilnehmenden Lehrkräften: Herrn Grünhagen, Herrn Bowen, Herrn Erichsen, Herrn Bensien, Frau Brokmann, Herrn Puschmann und Herrn Tekath.

Die Oberschule Visselhövede bemüht sich um die Erlangung des Prädikats „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Insbesondere die gleichnamige Arbeitsgemeinschaft hat das erklärte Ziel, diesen Titel zu erlangen und ihn mit Leben zu füllen. Die Oberschule legt ihr Augenmerk darauf, Rassismus und Ausgrenzung keinen Raum zu geben, aber auch das füreinander Einstehen in der Schulgemeinschaft zu stärken. Durch die Demonstration im November und die obige Veranstaltung will die AG auf das Thema aufmerksam machen. Weitere Aktionen sollen folgen.

Zunächst brauchen wir für die Bewerbung die Zustimmung von Schüler*innen, Lehrer*innen und allen an Schule Beschäftigten.

Also von euch allen!

Eure Zustimmung werdet ihr bei einer demnächst stattfindenden Wahl zum Ausdruck bringen können.

Die AG „Schule ohne Rassismus-Schule mit Courage“

Esra, Bijou, Änna, Melissa N., Marlon, Finn-Luca, Leon, Silas, Silja, Emily P., Nathalie

Katja Stolte

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„Was die Menschen trennt, ist gering, gemessen an dem, was sie einen könnte.“

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„Was die Menschen trennt, ist gering, gemessen an dem, was sie einen könnte.“

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Mit diesen Worten von Halldor Laxness, einem isländischen Schriftsteller und Literaturnobelpreisträger, wurde der 10. Jahrgang der Oberschule in die letzte große Pause des Halbjahres entlassen.

Die AG „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ hatte ein kurzweiliges Event vorbereitet. In der Pausenhalle waren acht große Kästen mit Klebeband abgeteilt. Die Schüler*innen waren im Vorfeld durch die Schüler*innen der AG den verschiedenen Kategorien zugeordnet worden. Es gab Kästen für die Lauten, die Leisen, die Trendsetter, die, denen Trends egal sind, die Chiller, die Sportler, die Lehrer*innen sowie ein Sammelfeld.

Die Moderatorinnen Esra Köse und Änna Poelmeyer stellten ihren Mitschüler*innen verschiedenste Fragen. Zum Beispiel, ob man schon mal bei einer Klassenarbeit gespickt habe, oder ob man sich schon mal einsam gefühlt habe. Aber auch, ob man schon mal gemobbt wurde und ob man schon einmal gemobbt habe. Beim Bejahen dieser Fragen musste man seinen Kasten verlassen und das Sammelfeld aufsuchen. Der gewünschte Effekt, dass nämlich alle, trotz unterschiedlicher Einstellungen, Vorstellungen und Wünsche, Gemeinsamkeiten entdeckten, vor allem mit Personen, von denen man es nicht geglaubt hatte, stellte sich umgehend ein. Bei den letzten Fragen, ob man während des Experiments gelacht und Spaß gehabt habe, war das Sammelfeld beinahe zu klein.

Das Denken in Schubladen kann ein wenig der eigenen Ordnung dienen, allerdings sollte man immer mit der nötigen Offenheit und Toleranz durch die Welt gehen, denn es gibt auch im „richtigen Leben“ ein Sammelfeld und verbindende Elemente.

Den Schüler*innen der AG war es wichtig, das eingangs erwähnte Zitat allen noch einmal auf Papier mitzugeben. 

Wir danken allen Schüler*innen des 10. Jahrgangs für die Teilnahme und die ehrlichen Antworten auf zum Teil emotionale Fragen.

Ebenso danken wir den teilnehmenden Lehrkräften: Herrn Grünhagen, Herrn Bowen, Herrn Erichsen, Herrn Bensien, Frau Brokmann, Herrn Puschmann und Herrn Tekath.

Die Oberschule Visselhövede bemüht sich um die Erlangung des Prädikats „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Insbesondere die gleichnamige Arbeitsgemeinschaft hat das erklärte Ziel, diesen Titel zu erlangen und ihn mit Leben zu füllen. Die Oberschule legt ihr Augenmerk darauf, Rassismus und Ausgrenzung keinen Raum zu geben, aber auch das füreinander Einstehen in der Schulgemeinschaft zu stärken. Durch die Demonstration im November und die obige Veranstaltung will die AG auf das Thema aufmerksam machen. Weitere Aktionen sollen folgen.

Zunächst brauchen wir für die Bewerbung die Zustimmung von Schüler*innen, Lehrer*innen und allen an Schule Beschäftigten.

Also von euch allen!

Eure Zustimmung werdet ihr bei einer demnächst stattfindenden Wahl zum Ausdruck bringen können.

Die AG „Schule ohne Rassismus-Schule mit Courage“

Esra, Bijou, Änna, Melissa N., Marlon, Finn-Luca, Leon, Silas, Silja, Emily P., Nathalie

Katja Stolte